Weinhaus Kirchberg
Giacomo Nero d`Avola
Giacomo Nero d`Avola
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Informationen
| Land | Italien |
| Region | Sicilla |
| Jahrgang | 2013 |
| Trauben |
Nero d'Avola 100% |
| Farbe | rot |
| Alk. % | 14.5 |
| Volumen | 75 cl |
🍷 Giacomo – Nero d’Avola Riserva
Der Giacomo ist eine 100 % Nero d’Avola Riserva aus der DOC Salaparuta im Westen Siziliens. Er ist eine Hommage an Giacomo Vaccaro, den Gründer des Familienweinguts. Die Familie begann in den 1970er-Jahren in Salaparuta, heute bewirtschaftet Vaccaro rund 90 Hektar.
Besonders schön finden wir die Geschichte hinter dem Wein: Carmelo Vaccaro widmete ihn seinem Vater Giacomo und seinem eigenen Sohn Giacomo – sinngemäss als Ausdruck der Verbindung zwischen den Generationen.
Wie ist er stilistisch?
Der Wein ist kein einfacher, marmeladiger „Sizilien-Bomber“, sondern deutlich strukturierter.
In der Nase:
- reife Pflaume
- Brombeere
- schwarze Früchte
- Zimt
- schwarzer Pfeffer
- etwas mediterrane Würze
Am Gaumen:
- kräftig und saftig
- viel dunkle Frucht
- reifes, gut eingebundenes Tannin
- schöne Säure als Gegengewicht zur Reife
- langer, würziger Abgang
Falstaff hat den Jahrgang 2018 mit 93 Punkten bewertet und hebt ebenfalls die reife Frucht, schwarze Olive, Säurestruktur und den reifen Gerbstoff hervor.
Ausbau
Hier wird es für uns besonders interessant: Der Giacomo wird nach der temperaturkontrollierten Gärung und rund zehn Tagen Maischekontakt 24 Monate in 20-hl-Holzfässern ausgebaut.
Das ist wichtig, weil der Wein dadurch nicht einfach nach Vanille und neuem Holz schmeckt. Das große Holz soll vielmehr die Struktur und Reife unterstützen.
Unsere Einschätzung
Wir würden ihn stilistisch ungefähr hier einordnen:
Nero d’Avola → kräftig, aber elegant → mediterran → würzig → reifes Tannin
Er erinnert uns damit eher an die anspruchsvollere Seite des Nero d’Avola als an die vielen einfachen, süffigen Sizilianer.
Für dein Sortiment könnte er deshalb interessant sein, wenn du einen gehobenen Sizilianer mit eigenständiger Geschichte suchst. Der Name „Giacomo“ und die Familiengeschichte sind zudem sehr gut erzählbar – gerade bei einer gepflegten Genussrunde.
Interessant ist auch, dass Falstaff den 2018er mit 93 Punkten führt und ihn preislich in der Kategorie 50–100 € einordnet – da sind wir mit unserem Preis sehr fair.
